Bürgerinitiative "Lebenswertes Lottbek"

Home
Über uns

Kontakt
Impressum

rückwärts vorwärts








Bisher wurden von BILL folgende Pressemitteilungen herausgegeben
(neueste oben):


am 10.05.2011

Pressemitteilung zur Genehmigung der 7. Änderung des FNP (Wolkenbarg/Erdbeerfeld) durch das Innenministerium Schleswig-Holstein
Wiesen gerettet - Ammersbek schaut in die Zukunft



am 16.02.2011

Pressemitteilung zum Abschluss der 7. Änderung des FNP (Wolkenbarg/Erdbeerfeld)
Naherholung sichern und Planen für den demografischen Wandel



am 02.06.2010

Pressemitteilung zu den neuen Bauplänen in Ammersbek
Neue Bebauungspläne für Ammersbek



am 03.02.2010

Pressemitteilung zur Einrichtung einer weiteren Ausgabestelle für gelbe Säcke
Gelbe Säcke endlich auch am Bahnhof Hoisbüttel



am 28.09.2009

Pressemitteilung zur Umlegung der Lottbek
Hochwasserschutz und seltene Libellen
Die Umlegung der Lottbek – eine teure Planung für den Papierkorb



am 25.05.2009

Pressemitteilung zum Finanzausgleich für flächenschonende Gemeinden
Mehr (Geld) für weniger (Bauen)



am 09.03.2009

Pressemitteilung zum "Fremdwasser" in Ammersbek
Höhere Abwassergebühren bedürfen der Erklärung



am 04.03.2009

Pressemitteilung zum Ausbau der Kreisstraße K55
Ein Geschenk, das keiner braucht



am 01.02.2009

Pressemitteilung zur Umlegung der Lottbek
Lottbek-Umlegung - Das Ultimatum



am 19.12.2008

Pressemitteilung zum einjährigen BILL-Jubiläum
Den Windeln entwachsen - BILL hat das erste Jahr voll



am 15.09.2008

Pressemitteilung zum ersten BILL-Gespräch mit Ammersbeker Bürgermeisterkandidaten
Die Sehnsucht vom weiten Meer



am 11.09.2008

Pressemitteilung zum BILL-Sommerfest
BILL-Fest bringt Bürger zusammen



am 08.08.2008

Pressemitteilung zur Ankündigung des BILL-Sommerfests
Der Bär ist los in Ammersbek



am 04.08.2008

Pressemitteilung zur Gründung der Ammersbeker NABU-Gruppe
BILL gründet NABU-Gruppe



am 17.06.2008

Pressemitteilung zur Rücknahme von "Wolkenbarg" und "Masterplan"
Erste Schritte in Ammersbeks Zukunft



am 26.05.2008

Pressemitteilung zum Ergebnis der Kommunalwahl
Gallien liegt in Stormarn



am 21.05.2008

Pressemitteilung zur BILL-Veranstaltung "Wohin soll's gehen, Ammersbek?"
CDU und FDP lassen ihre Wähler im Regen stehen



am 19.05.2008

Rückblick auf den Fahrradkorso
Tour de BILL zu Brennpunkten in Ammersbek






am 11.05.2008

Einladung zur BILL-Veranstaltung zur Kommunalwahl
Bürgerinitiative lädt kurz vor der Wahl zur Kandidatenfragestunde



am 25.04.2008

Rückblick auf die BILL-Versammlung am 23. April 2008 hier lesen


am 08.04.2008

Einladung zur BILL-Vollversammlung am 23. April 2008
Bürgerinitiative lädt zum Informations- und Diskussionsabend


am 31.03.2008

Petrus hat ein Herz für BILL

Am Tage vorher noch Regen wie aus Gießkannen und gefühlte vier Grad, am Tag der BILL-Bank eitel Sonnenschein und Frühling. Genauso sonnig war dann auch die Laune der insgesamt fast 200 Besucher, die sich über die Stiftung und Aufstellung einer Parkbank durch BILL, der Bürgerinitiative „Lebenswertes Lottbek“ freuten und das Ereignis zu kommunikativem Austausch nutzten.

Das Grüngebiet in dessen Mitte die Bank nun steht, ist im Landschaftsrahmenplan als „Gebiet mit besonderer Erholungseignung“ ausgewiesen und als solches wird es von den Lottbekern und auch vielen Hamburgern eifrig genutzt.

Die Bank stellt die von BILL favorisierte Bebauung dar. Die CDU/FDP-Fraktion im Gemeinderat aber möchte hier lieber 140.000 Quadratmeter Grünflächen aus Weiden, Knicks und Wald mit Wohnhäusern bebauen.

Weder die Mehrzahl der Bürger noch die Fraktionen von SPD oder Grünen können diese Pläne nachvollziehen, denn Nachbargemeinden haben vorexerziert, dass so etwas in die Pleite führt. Außerdem ist das Hausangebot in Ammersbek so hoch, dass sogar über ein Dutzend neugebaute Reihenhäuser in Bahnhofsnähe seit zwei Jahren leer stehen.

Die BILL-Bank soll nun ein Ort der Besinnung und Erholung sein und den Ammersbeker Spaziergängern dazu dienen, auszuruhen und über ihre Wahlentscheidung am 25. Mai nachzudenken.






am 11.03.2008

Ammersbek bleibt wie es ist

Die pessimistischen Prognosen zum Bevölkerungsrückgang in Deutschland haben allerorten einen Neubauaktionismus ausgelöst. Hamburg sucht durch sein Projekt „Wachsende Stadt“ mit rund 10 000 neuen Wohneinheiten seine Bürger zu halten, die umliegenden Gemeinden versuchen durch Ausweisen neuer Baugebiete dieselben zu locken.

Auch Ammersbek ist bei diesem Wettbewerb angetreten und glaubt, genug Landwirtschaftsflächen und Naherholungsgebiete für Neubausiedlungen zur Verfügung zu haben. Hinzu kommt die Angst der Gemeinde, dass sinkende Bürgerzahlen die Unabhängigkeit gefährden könnten und Ammersbek verwaltungsmäßig z. B. Ahrensburg zugeschlagen wird.

Dass diese Angst unbegründet ist, zeigt nun die jüngste Analyse der Bürgerinitiative „Lebenswertes Lottbek“, BILL. Ihre Arbeitsgruppe „Infrastruktur“ hat die neuen Zahlen von Land, Kommune und der Bertelsmannstiftung ausgewertet und kommt zu dem Ergebnis, dass die Ammersbeker Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten weder schrumpft noch wächst. Die Auswertung der Prognosen ergibt, dass die Bevölkerung bis 2020 nur um etwa 100 Personen zunehmen wird, de facto also eine Stagnation zu erwarten ist. Im Vergleich hierzu hatte allein der Ortsteil Lottbek in den Jahren 1999 bis 2006 einen Anstieg um rund 600 Bewohner zu verzeichnen.

Auch eine massive Abwanderungstendenz können die Autoren derzeit nicht erkennen, vorausgesetzt, die Lebensqualität des Wohnumfeldes verschlechtert sich nicht weiter.

Für große Neubaugebiete „auf der grünen Wiese“ spricht also kein Bedarf, der nicht durch Nutzung leerstehenden Wohnraums oder Baugenehmigungen in Einzelfällen (Baulücken) zu decken wäre. Daher kommt der Verfasser der Analyse, Dipl.-Volkswirt Gunther Rost, auch zu der Schlussfolgerung, dass die in der Diskussion gelegentlich angeführten Gefahren für die derzeitige administrative Unabhängigkeit Ammersbeks durch Bevölkerungsschwund aus der Luft gegriffen und unrealistisch sind.


am 06.03.2008

Kostenfalle Neubaugebiet

Rund 150 Ammersbeker Bürger lauschten am vergangenen Dienstag auf der Gemeindevertretersitzung beeindruckt den Berechnungen von Rita Thönnes, SPD. Bekannt für genaue Recherchen förderte sie auch dieses Mal erstaunliche Zahlen ans Tageslicht.

Sie führte ihre alte Heimatgemeinde Delingsdorf an, deren Haushaltszahlen im Internet nachzulesen sind. Hier hatten zahlreiche Neubaugebiete in den Jahren 2004 bis 2008 die Einwohnerzahl fast verdoppelt, der erhoffte Gewinn für die Gemeindekasse war jedoch nach kurzer Zeit durch die Kosten für die erhöhten Kinderzahlen, die Unterhaltung der neuen Wege und die Zinsen für die Kredite wieder aufgefressen worden. „Dann ist“ wie Frau Thönnes ausführte, „zum Unglück auch noch das Pech dazugekommen: Die Gemeinde ist in eine andere Risikoklasse eingestuft worden“ Sie musste daher ein neues Feuerwehrfahrzeug anschaffen.

So war zum dritten Mal in Folge der Haushalt nicht ausgeglichen und der Schuldenstand gestiegen. Rita Thönnes warnte vor einem ähnlichen Schicksal für Ammersbek mit dem Plangebiet Wolkenbarg, denn Delingsdorf ist „offenbar das passiert, wovor, unter der Überschrift ‚Kostenfalle Neubaugebiet’, alle neuen Studien warnen“.

Jürgen Jaap (FDP), sonst als Sparfuchs bekannt, ließ sich von dieser Kosten-Nutzen-Analyse nicht beeindrucken, sondern vermutete, Thönnes’ Kalkulationen kämen „aus der Kabarettecke“, denn sonst würde in Deutschland „ja jede Bautätigkeit zum Erliegen kommen.“

FDP und CDU hätten sich „über Jahrzehnte überlegt, ob sie dieses Gebiet in Angriff nehmen“ und für ihn stünde im Vordergrund, „jungen Familien, möglichst aus der sogenannten Mitte, in der schönen grünen Umwelt ein Zuhause zu bieten“. Dass Bevökerungswachstum und Wohnbaubedarf „vor Jahrzehnten“ noch ganz anders aussahen, weiß er offenbar nicht.

Die Lottbeker Bevölkerung, das betonte Jaap zum wiederholten Male, „ist privilegiert und hat keinen Anlass sich zu beschweren“. Bereits auf der Gemeinderatssitzung im Dezember hatte er erklärt, dass er aus Lottbek ausgezogen war, als ihm der Blick „auf ein schönes Kornfeld“ verbaut wurde. Seitdem wohnt er naturnah am Brook, ein Gebiet, das aus Naturschutzgründen nicht bebaut werden kann.

Auch die CDU kam zu keiner finanzenschonenden Einsicht, und die Abstimmung ergab Stimmengleichheit, so dass der SPD-Antrag auf Rücknahme des Aufstellungsbeschlusses abgelehnt wurde. Nun hofft BILL, die Bürgerinitiative „Lebenswertes Lottbek“ und alle anderen Verfechter von Lebensqualität in einem grünen Ammersbek, dass die Kommunalwahl der unter CDU und FDP grassierenden Dyskalkulie ein Ende bereitet und sie vom Ammersbeker Bürger die Schlussrechnung präsentiert bekommen.


am 22.02.2008

Verjubeln der Gemeindekasse

"Nur" 80 000 Euro gibt die Gemeinde Ammersbek aus für eine Idee zu den Entwicklungsmöglichkeiten des nächsten Vierteljahrhunderts, aber 111 500 Euro soll eine halbe Minute Fußweg kosten. Für diese Summe könnte man drei weitere Ampeln in Ampelbek (Partnergemeinde Schilda) kaufen oder Klimaschutzmaßnahmen an veralteten Kindergartengebäuden bezahlen.

Der Bauausschuss der Ammersbeker Gemeindevertretung möchte aber, trotz der Gegenstimmen von SPD und Grünen, diese enorme Summe für den Bau eines Fußweges vom Parkhaus an der Georg-Sasse-Straße zum Bahnhofseingang Hoisbüttel einsetzen und beschloss bei seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch, dieses der Gemeindevertretung zu empfehlen.

Die CDU-Mitglieder haben die Hoffnung, dass die für viel Geld errichtete Anlage, deren hinteres Parkhaus für Park&Ride zur Verfügung steht, so vielleicht besser genutzt werde. Ihr schlagendes Argument "es ist ja schon so viel Geld ausgegeben worden…." wurde von lauten Buh-Rufen aus dem Publikum erstickt.

Die Gemeinde hatte ein schwieriges Enteignungsverfahren zurückgezogen, durch das sie sich genug Grund entlang der Bahnstrecke zum Bau eines Weges sichern wollte. Stattdessen soll nun der Weg auf HHA-Gelände im Fuß des Bahndamms verlegt werden. Leider ist der Bahndamm ein mächtiger Sandkörper, der tiefreichende Absicherung mit Spundbohlen braucht, wenn er unten angeknabbert wird. Diese Sicherungsmaßnahme treibt die Kosten in luxuriöse Höhen. Sollten sich allerdings dabei unerwartete Setzungen im Bahnkörper ergeben, beispielsweise durch Erschütterungen beim Einbringen der Spundbohlen, würde man weitere Kosten, z.B. für Ausfallzeiten bei der Hochbahn, in Kauf nehmen müssen. Dieses wäre, so Jürgen Hold von Bündnis 90/Die Grünen "ein unkalkulierbares Risiko".

Auch nicht einkalkuliert wurde der Preis für Erfindung und Konstruktion besonders kleiner Baumaschinen, die für den Bau des zwei Meter breiten Weges benötigt werden, wenn der Gemeinde die Benutzung des Nachbargrundstücks verweigert wird.


am 31.01.2008

Gemeindepolitik in Ammersbek – Keine Informationen oder Falschinformationen

Aktive Bürger werden pauschal abgewatscht

Nachdem der Bürgermeister Axel Bärendorf in Grußworten zum neuen Jahr und in der vergangenen Bürgerfragestunde des Gemeinderats erklärte, dass zum Thema Wolkenbarg-Bebauung „Teilwahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten“ verbreitet und die Diskussion "durch Falschinformationen angeheizt" worden wäre, bat die Bürgerinitiative "Lebenswertes Lottbek", BILL, brieflich um Klärung. Daran interessiert, mit korrekten Informationen zu agieren, auch auf ihrer Webseite bezogen.

In seinen Antworten weigert sich der Bürgermeister jedoch, Unwahrheiten oder Falschinformationen, die BILL verbreitet haben soll, konkret schriftlich zu benennen. Er versteckt sich lieber hinter fadenscheinigen Datenschutzvorwänden und bietet ein Gespräch im stillen Kämmerchen an, ohne dass dieses "gleich protokollarisch erfasst wird".

Ein Gespräch – allerdings mit allen Bürgern - wäre hier wohl eher im Vorfeld nötig gewesen. Wie, wenn nicht mit fehlender Informationspolitik seitens der Gemeinde ist sonst zu erklären, dass einzelne Ammersbeker Bürger Mails an die Verwaltung schreiben, weil sie glauben, am Wolkenbarg solle ein Industriegebiet entstehen.

Aber offenbar ist eine "sachdienliche Diskussion" wie in der vielfach gedruckten Neujahrsbotschaft gefordert, in Wirklichkeit gar nicht gewollt. Sonst würden wohl kaum vom Bürgermeister unzutreffende Auskünfte gegeben werden. So geschehen in der Bürgerfragestunde der vergangenen Bauausschusssitzung. Dort behauptete Axel Bärendorf, dass es einen Leerstand im Neubaugebiet Diekskamp nur bei Eigentumswohnungen gäbe und nicht bei den Reihenhäusern. Ein Spaziergang hätte ihn eines Besseren belehrt: Von den vor knapp zwei Jahren fertig gestellten 25 familiengerechten Reihenhäusern sind zehn* Häuser noch immer nicht verkauft.

Nun sollen mit zwei weiteren, noch größeren Neubaugebieten, Wolkenbarg und Erdbeerfeld, junge Familien nach Ammersbek gelockt werden. BILL erwartet, dass Axel Bärendorf diese Familien noch schnell aus seinem Hut zaubert, bevor er ihn nimmt und für die CDU nach Reinbek geht.

*Auskunft des Bauträgers

Hinweis: Nach erneuter Rücksprache mit dem Bauträger am 13.2.2008 ist die Zahl von 10 auf 13 orrigiert worden!


am 23.01.2008

Bürgerbewegtes Ammersbek – Großer Andrang bei BILLs erster Vollversammlung

Zum ersten Mal seit ihrer Entstehung fand am vergangenen Dienstag eine Vollversammlung der Bürgerinitiative „Lebenswertes Lottbek“, BILL statt. Der Saal der Ammersbeker Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. BILL hatte sich gegründet, als die Gemeinde über den Bürgerwillen hinweg einen Bauplanaufstellungsbeschluss für ein 14 Hektar großes Neubaugebiet fällte. Von der inzwischen auf weit über hundert Mitglieder angewachsenen Bürgerbewegung waren knapp achtzig gekommen, um sich von der 15-köpfigen BILL-Kerngruppe über die bisherigen Aktivitäten, Ziele, Argumente und künftigen Pläne informieren zu lassen. Die angeregte Diskussionsstunde danach zeigte einmal mehr die Bereitschaft der Mitglieder zur Mitarbeit und brachte zahlreiche gute Ideen für gezieltes Agieren. Außerdem ergab sich, für die Organisatoren unerwartet, dass eine der größeren Kampagnen, die BILL im März starten wird, auch finanziell abgesichert ist.

Alles in allem wurde deutlich, dass die Gemeindepolitik, die sich derzeit eher an Minderheitsinteressen orientiert, auch etwas Positives hervorgebracht hat: Engagierte, zu aktivem und sachlichem Protest bereite Bürger, die miteinander reden und gewillt sind, Ammersbek nachhaltig zum Positiven zu verändern.


am 12.12.2007

Bill macht weiter – jetzt erst recht

Die Gemeindevertretersitzung in Ammersbek am 11. Dezember brachte für BILL, die Bürgerinitiatve „Lebenswertes Lottbek“ nicht den erhofften Meinungsumschwung.
Zum Auftakt der Bürgerfragestunde überreichte ein Vertreter von BILL eine Mappe mit 955 Unterschriften, davon 663 aus dem Ortsteil Lottbek. Damit hatten sich innerhalb von vier Tagen 16,8 % der Lottbeker gegen den Bebauungsplan 14 „Wolkenbarg“ ausgesprochen. Nach 40 Minuten hitziger Diskussion und engagierter Bürgerbeteiligung wurde die Fragestunde vom Bürgervorsteher Jürgen Kinza (CDU) abgebrochen.

Weder die qualifizierten und differenzierten Beiträge der Bebauungsplangegner unter den Gemeindevertretern, noch der wiederholte Hinweis auf fehlende Wählerlegitimation - eine Gemeindevertreterin war samt Wählerstimmen von den Grünen zur FDP gewechselt – bewegte die CDU- oder FDP-Gemeindevertreter, ihre vorgefasste Meinung zu revidieren oder sich der Stimme zu enthalten.

Die SPD wies nachdrücklich darauf hin, dass das bislang als Zielvorgabe von der CDU herangezogene Landesentwicklungskonzept für Schleswig-Holstein inzwischen überarbeitet wird und es neue Vorgaben aus Kiel gibt, weniger zu bauen.

Alle Versuche des derzeitigen Bürgermeisters Axel Bärendorf, den Aufstellungsbeschluss und die Auswirkungen des Bebauungsplanes zu verharmlosen, konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass, wie Rita Thönnes (SPD) treffend anmerkte, „eine Bebauungsplanaufstellung nicht dazu dient, festzustellen, ob irgendwo ein Wachelkönig wohnt, sondern ob gebaut werden kann“ Horst Ansén (SPD) ergänzte: „wenn der Aufstellungsbeschluss erst einmal durch ist, dann wird am Wolkenbarg auch gebaut“.

BILL, die inzwischen auf breiter Front unterstützte Bürgerinitiative „Lebenswertes Lottbek“, wird daher die Ammersbeker Bürger weiterhin informieren, prüfen auf welchem Weg – auch politsch – der Bebauungsplan zu verhindern st und aktiv für die Beachtung der Bürgerinteressen kämpfen.


am 7.12.2007

Offener Brief an die Gemeindevertreter hier lesen

Copyright © 2007-2019 BILL